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Insolvenzrecht

Insolvenzrecht in Corona-Zeiten: von der Krise zur Chance!

Als Personalberatung liegt einer unserer Inveniens-Schwerpunkte im Insolvenzrecht. Wir sprechen täglich mit Insolvenzverwaltern, Juristen mit langjähriger Erfahrung in der Branche sowie Kanzleien, die sich auf diesen Bereich fokussiert haben.

Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ist in den letzten zwölf Jahren stetig nach unten gegangen. Dies ist ein gutes Zeichen für die allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland, aber für die Insolvenzverwalter und Insolvenzrechtler stellt dies eher keine so gute Nachricht dar

Zwischen 2007 und 2019 ist ein Rückgang der Unternehmensinsolvenzen um ca. ein Drittel zu beobachten (Quelle http://bit.ly/Statista-Unternehmensinsolvenzen). Demgegenüber stehen derzeit ca. 2000 Insolvenzverwalter, von denen laut Verband der Insolvenzverwalter (VID) ca. 500-800 hauptberuflich Insolvenzen bearbeiten. 

Unterm Strich kämpfen also mehr Insolvenzverwalter um weniger Mandate, was natürlich auch bedeutet, dass ein entsprechendes Standing und eine gute Reputation - unter anderem - darüber entscheiden, wohin die lukrativen Mandate gehen.

Insolvenzverwalter in Deutschland stehen wegen Corona massiv unter Druck

Die nächste Hiobsbotschaft erlebte die Branche, als wegen Corona die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt wurde. Aktueller Zwischenstand? Die Lage am Markt hat sich in den letzten Monaten noch weiter verschlechtert: Der Rückgang der Insolvenzen ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum drastisch. So vermerkte das Statistische Bundesamt im September 2020 über 30 % weniger als im Vorjahr.

Sowohl Unternehmensinsolvenzen sind rückläufig, als auch Privatinsolvenzen. Diese werden aufgrund der Änderung der Laufzeit für die Restschuldbefreiung derzeit nämlich weitgehend nach hinten geschoben. 

Viele Verwalter befürchten zudem, dass die angekündigte Insolvenzwelle keine wirkliche Verbesserung der Situation bringt. Viele Unternehmen könnten bis dahin nämlich mehr oder weniger masselos sein. Die Umsatzmöglichkeiten für die Verwalter werden entsprechend niedrig bewertet. 

Um als Insolvenzverwaltung allerdings schlagkräftig zu bleiben, bedarf es eines hohen Personalaufwands, gepaart mit spürbaren Kosten für Software. Dazu kommt, dass der Trend sowieso eher in Richtung vorinsolvenzliche Krisenberatung geht. Es dreht sich also um die Vermeidung von Insolvenzen.

Aktuell sieht es bei vielen Insolvenzverwaltungen sogar so aus, dass dort Kurzarbeit angemeldet wurde. Man versucht vielerorts irgendwie das Jahr mit der Hoffnung zu überstehen, dass sich die Lage 2021 wieder stabilisiert.

Einige unserer Kontakte gehen auch einen offensiven Weg und warnen in Beiträgen vor der Insolvenzverschleppung und Geschäftsführerhaftung, die durch ein Missmanagement seitens der Unternehmen drohen. Stattdessen raten sie zu frühzeitigen Gesprächen mit den Branchenexperten.

Handfeste Inveniens-Tipps für Insolvenzrechtler, die eine Krise vermeiden wollen 

Als erfahrene Inveniens-Personalberater sagen wir allen Experten, die sich tagtäglich mit den existenziellen Problemen von Unternehmen und natürlichen Personen beschäftigen: In jeder Krise steckt auch eine Chance. Das gilt natürlich nicht nur für die Mandanten, sondern in besonderer Weise auch für die Kanzleien selbst.

Wer jetzt noch an alten Geschäftsmodellen festhält, wird es in Zukunft zunehmend schwerer haben, sich auf dem Markt zu behaupten. 

Doch durch ein frühzeitiges Hinterfragen interner Strukturen können entscheidende Unterschiede gemacht werden:

  • Welche Geschäftsprozesse möchte man inhouse halten?
  • Welche Geschäftsprozesse kann man outsourcen (z.B. Insolvenzbuchhaltung und Schlussrechnungen)?
  • Welche zusätzlichen Dienstleistungen können angeboten werden?
  • Welches externe Know-how wird gebraucht, um diese zusätzlichen Dienstleistungen anbieten zu können?

Wie eine Personalaufstockung Sie in der Corona-Krise retten kann

Themen, wie “Distressed M&A” und “Financial Restructuring”, bekommen einen immer höheren Stellenwert. Wer sich rechtzeitig auch Expertise in diesen Bereichen aufbaut, kann die eigene Position nachhaltig stärken. 

Die Kanzlei-interne Auslastung kann man darüber hinaus auch dahingehend optimieren, dass man einen erfahrenen Insolvenzverwalter mit an Bord nimmt, der bereits eigenes Geschäft mitbringt und somit für eine zusätzliche Auslastung sorgt. 

Bei Inveniens sind wir genau auf solche Besetzungen spezialisiert: Wir kennen den Markt. Wir kennen die Anforderungen in den einzelnen Bereichen und wir verfügen über ein hervorragendes Netzwerk innerhalb der Branche. 

Sprechen Sie uns gerne darauf an wie wir Ihnen dabei helfen können, die richtigen Köpfe an Bord zu nehmen und sich so für die Zukunft optimal aufzustellen! 

Von der Insolvenzsachbearbeitung bis hin zum Insolvenzverwalter mit eigenem Geschäft - wir besetzen diese Positionen täglich. 

Auch Kanzleien, die keine eigene Verwaltung betreiben, sondern sich auf Anfechtungsabwehr oder vorinsolvenzliche Krisenberatung fokussieren, arbeiten gerne mit uns zusammen, um sich personell zu verstärken. 

Profitieren auch Sie von unserer langjährigen Erfahrung in der Besetzung komplexer Positionen! Wir freuen uns schon auf das erste Gespräch mit Ihnen. So treten Sie mit uns in Kontakt.


Vermittlung durch Ihren Experten Joachim Trenz

Personalberater Joachim Trenz weist über mehr als ein Jahrzehnt Berufserfahrung im Recruiting in den unterschiedlichsten Branchen auf. Dadurch verfügt er zum einen über das passende Know-how in der modernen Personalgewinnung, zum anderen kann er auf sein umfangreiches Netzwerk zurückgreifen.

Bei der komplexen und zeitintensiven Jobsuche unterstützt Joachim Trenz Sie umfassend. In einem ersten Schritt bespricht er mit Ihnen detailliert Ihre Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen.

Dies ermöglicht eine zielgerichtete Zusammenführung zwischen Ihnen und Ihrer idealen zukünftigen Kanzlei. Auch bei allen weiteren Planungsschritten steht er Ihnen jederzeit zur Seite.

Folgende Punkte werden in einem persönlichen, intensiven Gespräch mit Ihnen thematisiert:

  • Größe und Lage der Kanzlei/Unternehmen (Kanzleiboutique, Großkanzlei oder Wirtschaftsunternehmen),
  • Teamgröße im Rechtsgebiet Insolvenzrecht,
  • Räumliche Veränderung (eventuell neuer Wohnort),
  • Aufgabenspektrum (Beratung bei dem Erwerb oder Verkauf insolventer Unternehmen, Ausarbeitung von Restrukturierungs- und Insolvenzplänen, Beratung von Vorständen, Geschäftsführern und Insolvenzverwaltern),
  • Positionelle Veränderung (Associate - Senior Associate oder Associate Partner - Partner),
  • Weiterbildungs-/ und Weiterentwicklungsmöglichkeiten (Fachanwalt Insolvenzrecht),
  • Überschneidung von Rechtsgebieten (z.B. Insolvenzrecht, Restrukturierung und Sanierung),
  • Internationale Mandate (Englisch-Niveau),
  • Vollzeit/Teilzeit,
  • Gehaltsvorstellungen,

Gerne möchte ich auch Sie kennenlernen und mehr über Sie erfahren, und biete Ihnen dafür 3 Kontaktmöglichkeiten an: